Glatze schneiden – mit Mut zu mehr Selbstvertrauen

Männer leiden häufiger an erblich bedingtem Haarausfall als Frauen, deshalb ist das Thema Glatze schneiden auch eher Sache des vermeintlich starken Geschlechts.

Mit Anfang 20 kann der Haarausfall bereits einsetzen. Meist wird er nicht sofort bemerkt. Falls doch, kann man ihn zu diesem Zeitpunkt oftmals noch hinauszögern. Beispielsweise mithilfe Minoxidil, einem Wirkstoff gegen Haarausfall, dem wissenschaftliche Studien eine Wirksamkeitswahrscheinlichkeit von über 80% bescheinigen.

Wenn die Haarpracht dennoch immer lichter wird, wird es vielleicht Zeit, sich von den Haaren zu trennen.

Zunächst hilft es, sich die Haare sehr kurz zu schneiden.  Falls der Kranz noch nicht allzu groß ist, wird die angehende Glatze noch gut verdeckt.

Das neue Ich

Sobald dies aber nicht mehr möglich ist, sollte man sich mit dem Gedanken anfreunden, seine Haare ganz abzurasieren. Zunächst einmal klingt dies schrecklich, ist aber trotzdem kein wirklicher Grund zur Panik.

Der Mut zur Glatze ist kein Schönheitsfehler! Mann ist nicht weniger männlich, nur weil er keine Haarpracht vorzuweisen hat!

Glatze kann sexy sein

Es kann sexy sein, einen kahl geschorenen Kopf zur Schau zu stellen. Spätestens im Zeitalter von Bruce Willis, Vin Diesel und Jason Statham kommt die Glatze bei der weiblichen Spezies sehr gut an. Sie ist nicht mehr ein Manko, sondern vielmehr ein Sexsymbol.

Männer mit Glatze wirken auf Frauen stark und männlich.

Doch viel wichtiger ist natürlich, wie es demjenigen ergeht, der sich dazu entschließt, seine Haare komplett zu entfernen. Für Personen, die bereits lichte Stellen haben, kann eine Komplettrasur bedeuten, sich von Altlasten zu befreien.

Man(n) ist erleichtert, weil endlich die Entscheidung getroffen wurde, sich von seinen Haaren zu trennen. Keine teuren Pflegeprodukte müssen mehr gekauft werden und der seelische Terror, der entsteht, sobald man eine weitere kahle Stelle sieht, fällt auch weg.

Es ist sogar bewiesen, dass Männer mit Glatze im Beruf weiter vorankommen, sie werden dominanter eingeschätzt.

Ob sie sich aufgrund ihrer Rasur so geben, weil sie es fühlen oder nur so wahrgenommen werden, steht nicht fest. Definitiv ist jedoch, dass sich die eigene Wahrnehmung verändert.

Durch die Entscheidung zu sich und seiner Glatze zu stehen, steigt das Selbstvertrauen. Selbst das Toupet, über das man vielleicht vorher nachgedacht hat, wird gedanklich beiseitegeschoben.

Oftmals verändert sich die Ansichtsweise und man lernt die Glätte zu schätzen, die man beim Berühren des kahlen Kopfes erfährt. Wer übrigens keine Haare mehr auf dem Kopf hat, muss sich auch nicht über graue Haare ärgern, diese Probleme kennen Frauen viel eher und graue Haare zu entdecken trägt nicht gerade zum Selbstwertgefühl der Frau bei.

Apropos Frau:

Glatze bei Frauen

Für Frauen, ob sie an Haarausfall leiden oder nicht, ist der Schritt zur Rasur und das Gefühl währenddessen und danach ebenfalls ein bedeutender Weg. Sie empfinden sich oft als stark, außergewöhnlich und befreit. Befreit von den Zwängen einer Gesellschaft, in der Frauen lange Haare zu tragen haben.

Viele Frauen, die einmal Mut zur Glatze bewiesen haben, fühlen sich hinterher in ihrem Selbstvertrauen gestärkt, ganz egal, welche Intentionen oder auch Haarausfall Ursachen vorangegangen sind.

Fazit

Vor dem Glatze schneiden braucht man sich nicht zu fürchten. Klar ist es anfangs schwierig, sich mit dem Gedanken eines kahlen Hauptes anzufreunden. Doch wenn man sich darauf konzentriert, die positiven Seiten hervorzuheben (überlegen Sie mal, wie viel Zeit Sie künftig beim Haare trocknen sparen), geht die Welt nicht unter.