Gibt es ein ideales Bartwuchs Alter?

Viele können es gar nicht abwarten, endlich ins Bartwuchs Alter zu kommen. Mit zunehmender Stoppeldichte und steigender Rasierhäufigkeit lässt die anfängliche Freude über die Gesichtsbehaarung bei den meisten Männern jedoch wieder nach.

Stattdessen wird dann die Zeit herbeigesehnt, in denen die starren Härchen zumindest langsamer wachsen.

Für manche wird sich dieser Traum nie erfüllen, andere werden ihren vollen Bart schon frühzeitig vermissen.

Denn: Die genetische Veranlagung zum Bartwuchs, Alter, Lebensweise und Hormone befinden sich in einem komplexen Wechselspiel. Daher ist das Ergebnis nur selten vorhersehbar.

Bartwuchs & Alter – Vom weichen Flaum zum Vollbart

Der Bartwuchs verändert sich im Laufe der Jahre teilweise erheblich. Für gewöhnlich setzt der erste Flaum etwa fünf bis sechs Jahre nach dem Beginn der Schambehaarung ein. Der Bartwuchs ist also vergleichsweise ein Spätzünder.

Zudem ist er nicht gleichmäßig ausgebreitet, sondern zeigt sich zunächst fleckig. Erst zwischen Oberlippe und Nase, später unterhalb der Ohren und am Kinn. Die Bereiche entlang der Wangen und unterhalb des Kinns füllen sich zuletzt mit dichterer Behaarung.

Bis etwa zum 25.Lebensjahr verändert sich der weiche Flaum zu härteren, dickeren und dunkleren Haaren.

Bis zur Mitte des dritten Lebensjahrzehntes kann der Bart noch einmal an Dichte gewinnen.

Bei vielen Männern nimmt der Bartwuchs ab diesem Alter allmählich wieder ab. Nicht selten wirkt es dann so, als würden die Haare nicht wirklich verloren gehen – sondern einfach an anderen Stellen wieder auftauchen. Meist zum Ärger ihrer Träger.

Mit zunehmendem Alter wird die Wachstumsschnelligkeit verringert und die abnehmende Dichte führt zu einem lückenhaften und schütteren Aussehen des Bartes.

Soweit zur durchschnittlichen Verbindung zwischen Bartwuchs und Alter. In der Realität kann sich der volle Bart aber auch schon mit 18 oder erst mit 40 zeigen; mit 30 erste, schüttere Stellen aufweisen oder bis ins hohe Alter unverändert erhalten bleiben. Lies diesen Beitrag, falls du mehr übers Thema Bartwuchs anregen erfahren willst. 

Auswirkungen von Genen, Hormonen und Lebensweise auf den Bartwuchs

Der männliche Bartwuchs wird zu einem großen Teil von der vorhandenen Menge an Testosteron beeinflusst. Steigt die Konzentration des männlichen Hormons im Blut, nimmt auch der Bartwuchs in Schnelligkeit und Dichte zu.

Eine auffällig dünne Behaarung oder stark verzögertes Wachstum kann also auf einen Hormonmangel hinweisen, die einer Behandlung bedarf.

Mit fortschreitendem Alter, und wie bereits erwähnt etwa ab dem 35. Lebensjahr, nimmt das Bartwachstum jedoch ganz natürlich ab. Wer dies nicht hinnehmen möchte, kann dann auch beim Bart mit Haarwuchsmitteln, wie Regaine nachhelfen.

Mehr noch als das Testosteron entscheidet die genetische Veranlagung darüber, wo wie viele Haare wachsen. Sind die Anlagen für üppiges Bartwachstum stellenweise schlicht nicht gegeben, kann daran auch kein Medikament etwas ändern.

Zu guter Letzt spielt die Lebensweise eine wichtige Rolle:

  • Ungesunde Ernährung,
  • Stress, wenig Bewegung
  • und zuwenig Schlaf

können für einen verminderten Bart- und Haarwuchs sorgen.

Bartwuchs im Alter bei Frauen

Wenn sich der Bartwuchs von Männern langsam reduziert, beginnt das Bartwuchs Alter für Frauen überhaupt erst. Die Gründe hierfür sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass auch hier Gene und Testosteron große und tragende Rollen spielen. Wahrscheinlich ist, das die Einwirkung von Testosteron bei Frauen zu einer allgemein gesteigerten Körperbehaarung führt.